Manchmal tröstet uns Gott mit einem Zitronenfalter

veröffentlicht am 8. April 2012

In der letzten Woche hat mir eine Freundin erzählt, wie Gott sie in einer traurigen Stunde auf überraschende Weise getröstet hat. Ihr Erleben möchte ich Ihnen weitersagen.

Diese Freundin nimmt an einer Beerdigung teil, deren Umstände tragisch sind. Die Trauer und der Abschiedsschmerz der versammelten Gemeinde sind groß. Die Stimmung am Grab ist schwer, besonders als die Urne beigesetzt wird. Und dann mit einem Mal huscht aus dem Erdboden da unten ein Zitronenfalter hervor und flattert flink und froh seines Weges.

Ein himmlischer Moment war das – mitten in aller Trauer ein Gruß von Gott für meine Freundin. Ein Gruß, mit dem Gott ihr ein Lebens-Zeichen geschickt hat.

Damit war alles ein bisschen leichter geworden und sie, wie auch manch anderer, konnte dem Zitronenfalter mit den Augen folgend dem Himmel ein bisschen näher kommen. Das war und ist ihr Trost in allem Schmerz.

Dieses Erlebnis war ein vorgezogenes Osterfest mitten im Alltag. So soll es sein! Das Ostergeschehen von Jesu Kreuzigung und seiner Auferstehung feiern wir jedes Jahr aus guter Tradition heraus, aber eben auch weil dieses Geschehen für unser Leben heute genauso wahr und gültig ist. Während wir hier auf der Erde noch um Geliebte trauern, hat schon längst im Himmel das neue Leben auf Gottes Wort hin begonnen. Halleluja!

Wir wünschen Ihnen allen eine frohes Osterfest.

Ihre Pastorin Corinna Senf