Sommerzeit – Lesezeit

von Pastor Ulrich Krüger veröffentlicht am 7. August 2011

In einem spannenden Buch, das ich gerade lese, beschreibt der Autor, warum der Bösewicht nie daran dachte, aus seiner kleinen Stadt fortzuziehen:

 

 

In der großen Welt hätte er vielleicht mehr Geld scheffeln können, aber Wohlstand war das Dünnbier der Existenz. Macht war ihr Champagner.

Bei solchen Sätzen kann es einen gruseln. Stimmt es, dass das Böse gerne bleibt, um nicht an Macht zu verlieren?

Vielleicht lohnt es sich auch mal wieder in meinem alten Buch zu lesen. Darin steht einer meiner Lieblingssätze:

 

 

Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maß der Liebe! >Hosea 10,12<

Dieser Satz ist auch erhellend. Anders als das Zitat von oben weist er in eine positive Richtung. Und er ist am Ende so herrlich offen: Welches Maß? Und wessen Liebe?

Ich glaube, es lohnt sich, in der Bibel weiter zu lesen. Die Gedanken werden dabei in eine bessere Richtung gelenkt. Und dabei könnten dann ja auch sinnvolle Taten herauskommen. Prinz Haakon von Norwegen hat Ende Juli sinngemäß folgendes gesagt:

 

 

Wir haben nicht die Wahl, was uns geschieht. Aber wir haben die Wahl, was wir daraus machen.

In diesem Sinne grüßt aus einer lesereichen Sommerzeit

Ihr Pastor Ulrich Krüger

Pastor Ulrich Krüger