Peng, peng!

von Pastor Ulrich Krüger veröffentlicht am 22. August 2011

Neulich habe ich vom Kollegen Barkowski aus Finkenwerder eine beeindruckende Geschichte gehört. Die geht sinngemäß so:

Da war einer, der ging an einer Gruppe spielender Kinder vorüber. Sie waren ganz in ihr Spiel vertieft. Räuber und Gendarm – Peng, peng.

Der Mensch, der vorüberging, hielt an und schaute ihnen eine Weile zu. Dann sagte er zu den Kindern:

>Wisst ihr was? Spielt doch statt Krieg lieber Frieden!<

>Au ja<, sagten die Kinder und fingen an.

Doch kurze Zeit später – der Mensch war noch gar nicht viel weiter gegangen – da kamen die Kinder ihm nach und fragten:

>Du, wie spielt man das eigentlich – Frieden?<

Ich finde, das ist eine spannende Frage. Sie beantwortet sich nicht einfach. Man muss ziemlich unkonventionell denken, wenn man eine Antwort finden will. Jesus hat so etwas immer wieder gemacht. Er „spielte Frieden“ in einer sehr gewalttätigen Welt und wagte Sätze wie diese:

Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.

Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.

Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.

Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.

Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.

Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.

Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen.

Ob das geht?

Ausprobieren!

 

Viele Grüße, Ihr Ulrich Krüger

Pastor Ulrich Krüger